Gänse

Die Emdener Gans, auch unter dem Namen "Schwanengans" bekannt, ist die größte deutsche Gänserasse, Masse und Eleganz vereinigen sich in dieser Rasse. Der Ganter kann durchaus eine Größe von 1m erreichen. Den langen Hals trägt sie auch ganz leicht s-förmig und erinnert so an das Bild eines Höckerschwanes. Die Emdener Gans stammt von der Graugans ab und ist die älteste und bekannteste unserer Gänserassen. Die Zucht geht nachweisbar bis in das 13. Jahrhundert zurück. Hervorgegangen ist die Rasse aus einer in der Gegend von Emden und Bremen gehaltenen großen Landgans.
Trotz ihrer Größe und ihrer Schwere (Ganter ca. 11-12 kg, Gans ca.10-11 kg) stellt sie dennoch eine sehr elegante Erscheinung dar.
Die Brust soll leicht angehoben getragen werden. Der schlanke Kopf darf nicht klein wirken und soll zum massigen Körper einen eleganten Übergang bilden. Von vorn betrachtet wirkt die Emdener eher hoch als breit. Die Emdener Gans ist reinweiß.
Die Beine sollen mittellang und stark sein, keinesfalls dürfen sie so kurz sein, dass die doppelte Bauchwamme am Boden schleift. Die Wamme soll die beiden Schenkel einhüllen und nach hinten gut das Hinterteil abschließen. Überhaupt sind Ecken und Kanten bei dieser Rasse nicht gerne gesehen.
Die gesamte Gans soll trotz ihrer Masse einen harmonischen Gesamteindruck bieten. Daher sind alle Übergänge fließend und mit weichen Rundungen gefordert. Die Augen werden bei den Emdener hellblau gewünscht. Eine Kehlwamme ist nicht gerne gesehen, weil nur so der edle Hals richtig zur Geltung kommen kann. Emdener Gänse sind ausgesprochene Weidetiere. Die meisten Linien brüten selbst leider nicht mehr, jedoch legen Sie meist zwischen 40 bis 50 Eier im Jahr, mit einem Eigewicht von ca. 170 g. Die Federleistung pro Gans beträgt 0,75 kg.. Vereinzelt gehen Gänse am Ende der Legeperiode noch zur Brut, wobei sie dann auch sehr fürsorgliche Mütter sind. Früher waren die Gänse daher auf den Höfen, auf denen viele Menschen lebten und arbeiteten, sehr beliebt. In der heutigen Zeit jedoch herrscht nach Gänseeiern kaum noch Nachfrage und derart große Gänsebraten sind für heutige Kleinfamilien kaum zu bewältigen.

 

Rassebeschreibung: Herwig zum Berge, Nutztier-Arche Suderbruch

Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
 

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