Konzeption

Die Kinder- und Jugendfarm will Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung zu selbstbewussten, eigenständigen, gesellschaftsfähigen und verantwortungs- bewussten Menschen unterstützen. Das Angebot der Kinder- und Jugendfarm fördert soziale Kompetenzen, Selbstbewusstsein, Toleranz, Verantwortungs- gefühl, Motorik, Koordination und Gleichgewicht, Kreativität, Erfahrungsschatz, Fähigkeiten...
Das Wichtigste nach den Kinder und Jugendlichen sind die Tiere auf der Farm. Diese sind zu Beginn Ziegen und Kaninchen, da diese einen sehr engen Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen zulassen. Es folgen Hühner, Enten und Gänse. Insbesondere die Gänse machen dabei auch Grenzen deutlich, so dass die Kinder- und Jugendlichen den respektvollen Umgang erlernen. Im Laufe der Zeit sollen sich Pflegepatenschaften mehrere Kinder und Jugendliche mit jeweils einem Tier bilden.
Die Teilnehmer der Kinder- und Jugendfarm werden im Umgang mit den Tieren, in ihrem Sozialverhalten und ihrer Persönlichkeitsentwicklung betreut (tägliches Angebot Montags  bis Sonntags). Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass die Teilnehmer auch ihre schulischen Pflichten wahrnehmen.

Es gibt mehrer Formen der Beteiligung:
In der ‚Kerngruppe’ beteiligen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig über einen längeren Zeitraum. Sie vereinbaren unter Anleitung die erforderlichen Tätigkeiten (Pflege, Zucht) und legen gemeinsam das zeitliche Raster fest.
Als ‚Tierpfleger auf Zeit’ können Kinder und Jugendliche probeweise Verantwortung übernehmen. Neben der Integration steht hier die Erfahrung im Umgang mit den Tieren im Vordergrund. Passt ein Tier zu mir – kann ich die erforderliche Verantwortung übernehmen? Durch Aufklärungskampagnen sollen Familien motiviert werden, vor der Entscheidung zu einem Haustier zuerst diese Verantwortung zu erproben.
Entsprechend der Nachfrage von Schulklassen und Gruppen werden eintägige inhaltliche Projekte und Exkursionen angeboten. Für spezielle Situationen (das Schlüpfen und die Entwicklung von Kücken) sind Angebote zu Facharbeiten möglich.
Ebenfalls sind spezielle Angebote für hyperaktive, motorisch gestörte oder anderweitig benachteiligte/behinderte Kinder und Jugendliche möglich. 
Das Teilprojekt Erfolge statt Misserfolge’ dient zur Stabilisierung und Eingliederung auffälliger Jugendlicher.

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